Neu · Sprechzeiten
Zwölf Fachgruppen müssen nach § 19a Ärzte-ZV mindestens fünf Stunden pro Woche ohne Termin anbieten – als Teil der 25 Wochenstunden, gemeldet an die KV und veröffentlicht. Mit Fachgruppentabelle, der extrabudgetären Vergütung bis 17,5 Prozent der Arztgruppenfälle, den typischen Fehlern und vier Verteilungsmodellen samt ihrer Wirkung auf die MFA-Besetzung.
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Jahresplanung
Vier der neun bundesweiten Feiertage fallen 2027 auf ein Wochenende – umso wichtiger sind die vier lohnenden Brückentage, von denen drei im Mai liegen. Mit vollständiger Feiertagstabelle samt Wochentag, der Abwägung nach § 7 Abs. 1 BUrlG und einem Zeitplan, der die Urlaubsvergabe bis zum Spätherbst 2026 abschließt.
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Elternzeit
Sieben Wochen Anmeldefrist und zwei Jahre Bindung nach § 16 BEEG, bis zu 32 Wochenstunden Teilzeit – und die 15er-Schwelle, an der der Rechtsanspruch für die meisten Praxen endet. Dazu Urlaubskürzung nur per Erklärung (BAG 9 AZR 362/18) und die befristete Vertretung nach § 21 BEEG.
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Fortbildung
Angeordnete Fortbildung ist Arbeitszeit (EuGH C-909/19), § 17 MTV gewährt bis zu drei Arbeitstage im Jahr, das Landesrecht zum Bildungsurlaub geht vor – dazu Pflichttermine wie Unterweisung und Strahlenschutz-Aktualisierung.
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Unterbesetzung
25 Sprechstunden je Woche nach § 19a Ärzte-ZV als Untergrenze, Backoffice aus der Kernzeit nehmen, delegierbare Leistungen nach Anlage 24 BMV-Ä – und wann der Versorgungsauftrag förmlich reduziert gehört.
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Überstunden
Vier bis zwölf Wochen Ausgleichsfrist nach § 7 MTV, 25 Prozent Zuschlag erst bei Auszahlung, und nur der höchste Zuschlag zählt – dazu Teilzeit, Abgeltungsklauseln und das Arbeitszeitkonto.
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Dienstplan-Muster
Sprechzeiten in Besetzungsfenster übersetzen, Kürzel mit Zeiten und Nettostunden festlegen, Besetzungsregeln je Funktionsplatz – dazu ein vollständig durchgerechneter Muster-Wochenplan für sechs Personen.
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Wiedereingliederung
Beim Hamburger Modell bleibt die MFA arbeitsunfähig: Wie der Stufenplan nach Muster 20 entsteht, warum die Stunden nicht auf die Besetzung zählen dürfen und ab wann ein BEM Pflicht ist – auch in der Einzelpraxis.
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Betriebsferien
Warum die Praxisschließung ein dringender betrieblicher Belang ist, wie viele Urlaubstage sie höchstens binden darf, welcher Vorlauf gilt – und was § 32 Ärzte-ZV zur Vertretungsmeldung verlangt.
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Urlaub
20 Tage nach Gesetz, 29 nach Tarif – und bei Teilzeit entscheidet die Zahl der Arbeitstage, nicht die Stundenzahl. Dazu Übertragung, Verfall nur nach Hinweis und Krankheit im Urlaub.
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Minijob
Seit 2026 gelten 603 Euro im Monat und rund 43 Stunden zum Mindestlohn. Dazu die Sieben-Tage-Frist des § 17 MiLoG und die Abgrenzung zur kurzfristigen Beschäftigung.
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Mutterschutz
Warum das Beschäftigungsverbot die dritte Stufe ist und nicht die erste: Umgestaltung, Arbeitsplatzwechsel, Verbot – dazu Schutzfristen, Röntgen, Infektionsgefahr und die volle U2-Erstattung.
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Teilzeit
Warum der Anspruch nach § 8 TzBfG erst über 15 Beschäftigten greift, welche Fristen gelten, wann Schweigen als Zustimmung wirkt – und wie reduzierte Stunden im Sprechstundenplan funktionieren.
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Krankmeldung
Anzeigepflicht am Morgen, eAU-Abruf bei der Krankenkasse, Ausnahmen für Privatversicherte, Entgeltfortzahlung und U1 – und was davon in den Plan gehört.
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Zeiterfassung
Warum auch die kleine Praxis aufzeichnen muss, welche Sieben-Tage-Frist bei Minijobs gilt und wie überzogene Sprechstunden und unterbrochene Pausen sauber in die Dokumentation kommen.
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Arbeitszeit
38,5 Stunden, freier Tag, Ausgleichsfrist für Mehrarbeit und Urlaubsanspruch nach Manteltarifvertrag – und was davon wirklich in den Plan gehört.
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Plan erstellen
Vom Bedarfsraster über Qualifikationen bis zur Freigabe: der strukturierte Weg von der leeren Woche zum belastbaren Praxisplan.
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Ausfälle
Krankmeldung am Morgen, Springer-Konzept und Vertretungsmatrix: wie eine Praxis Engpässe auffängt, ohne den ganzen Betrieb umzuwerfen.
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Kommunikation
Ein einheitlicher veröffentlichter Stand, Benachrichtigung bei Änderungen und Lesebestätigung – damit niemand nach einem veralteten Aushang plant.
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